Absichten

Wir (Karin & Peter) gehören zu den wenigen Personen, die sich für Weinbergschnecken interessieren. Davon gibt es im Prinzip zwei Sorten:

1. solche, die Weinbergschnecken essen (Möchtegern-Feinschmecker);

2. solche, die Weinbergschnecken beobachten und schützen (Spinner).

Wir gehören natürlich zur zweiten Gruppe, wie man an unserer Home-Page sehr schnell erkennt. Wir haben das Glück, in einem Hause mit Garten an einem Waldrand zu wohnen. Dort wohnen auch viele Weinbergschnecken. Im Frühjahr 2001 fragten wir uns, ob das wirklich so viele sind oder ob wir immer wieder die selben sehen. Wir schrieben mit einem Filzschreiber eine große “1” auf die erste Schnecke, die über die Terrasse kroch, und nahmen uns vor, bei 50 damit aufzuhören. Im Herbst des selben Jahres waren wir bei 500 angelangt, und ich hatte ein Programm geschrieben, um die Sichtungen, Paarungen und Ei-Ablagen zu verwalten. Aus anonymen Tieren waren Individuen mit bekannten Gewohnheiten und Schicksalen geworden. Und wir hatten im Garten einen Urlaub verbracht, der uns die Augen öffnete für eine  Welt, die wir so noch nie gesehen hatten.

Wir besorgten uns Fachliteratur und knüpften Kontakte zu Fachleuten. Wir lernten viel und staunen noch immer über Wesensart und Fähigkeiten dieses Meisterwerks der Evolution. Im Frühjahr 2002, rechtzeitig vor Beginn der Schneckensaison, kauften wir uns eine Digital-Kamera, um die vielen Wunder im Bild festzuhalten und mit anderen Menschen teilen zu können. Die Home-Page war der nächste logische Schritt, zu dem uns die Weinbergschnecken bisher gebracht haben.

Langsam erkannten wir, daß die Schnecken uns als Sprachrohr benutzen wollen, um die gleichgültigen Menschen auf das Leid von unzähligen Tieren aufmerksam zu machen. Auf engstem Raum in Massen gezüchtet, dann bei lebendigem Leibe gekocht zu werden, um als angebliche Delikatesse auf den Tellern von reichen und satten Menschen zu landen: Das ist vollkommen unnötig und damit schlimmer als das Leid der Hühner, Schweine, Kühe und all der Tiere, die wir essen.

Mit dem Felix-Helix-Projekt möchten wir darauf aufmerksam machen und bei möglichst vielen Menschen einen Bewußtseinswandel in Gang setzen.

Restaurants, die Weinbergschnecken auf der Speisekarte führen, werden von uns selbstverständlich  boykottiert.

Inhaber

Peter am Waldrand

Feldarbeit

Karin bei der Feldarbeit

Schneckengarten

Der Schneckengarten

Schnecken-Amore

Schnecken amO(h)re 

Licht und Schatten

Licht und Schatten

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Unser Maskotchen “Felicita-Felix”