Schneckenzucht

Wer die Seite “Absichten” gelesen hat, weiß bereits, daß wir keine  Schneckenzüchter sind. Wir befinden uns genau im entgegengesetzten Lager.

Wir möchten aufklären über alles, was mit der vermeintlichen “Delikatesse Weinbergschnecke” zusammenhängt.

Dazu gehören Themen wie Massentierhaltung (100 Schnecken pro qm halten Züchter für normal, das ist 1000 Mal mehr als in der Natur) und die Verwendung von Hühnerfutter u.a. industriell hergestellten Futtermitteln. Durch die unnatürliche Haltung ist die Befallsrate durch Parasiten (Milben und Würmer) wesentlich höher als in der Natur.    Zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen, wird die  chemischen Keule eingesetzt. Das Ergebnis kann kein gesundes Nahrungsmittel sein und erst recht keine Delikatesse.

Dazu gehört die vollkommen unnötige Tierquälerei, von der Aufzucht über den Transport bis zur grausamen Tötung (s. Zubereitung).

Dazu gehört die Lüge von der Delikatesse, denn in Wirklichkeit ist der Geschmack dieser Tiere ohne Vertuschung durch Knoblauch einfach ungenießbar. Die Weinbergschnecke ist nur durch den hohen Preis in die Kategorie “Delikatesse” einzuordnen.

Dazu gehört die fast vollkommen unbekannte Tatsache, daß fast alle Weinbergschnecken von Parasiten befallen sind, die als unsichtbare und kostenlose Beilage mitserviert werden.

Als gäbe es nicht schon genügend Tierleid und Elend durch Massentierhaltung, gibt es nun doch wahrhaftig auch in Deutschland Bestrebungen, die Weinbergschneckenzucht zu einem Wirtschaftszweig auszubauen.

Wenn Sie die Home-Page www.schneckenzucht.de  besuchen, wäre es schön, wenn Sie Ihre Meinung zu diesem Thema dort im Gästebuch kundgeben. Nachtrag vom 12.04.2005: Die haben kein Gästebuch mehr!

Ob es nötig ist, Hühner, Schweine und Kühe zu essen, darüber kann man streiten, aber niemand  m u ß  Weinbergschnecken essen. Diese Tiere sind genauso leidensfähig wie z.B. ein Hund. Der Verzehr von Weinbergschnecken sollte genauso gesellschaftlich unmöglich sein, wie der von Schildkröten oder Froschschenkeln.

Aus unseren Beobachtungen wissen wir, daß viele Weinbergschnecken von Parasiten (vor allem Milben) befallen sind.

Wenn ein Verbot der Weinbergschneckenzucht (noch) nicht möglich ist, wäre könnte der Erlaß von Hygiene-Vorschriften ein gangbarer Weg sein. Hier könnte man vielleicht über das Lebensmittelgesetz oder den Verbraucherschutz die Sache angehen. Unseres Wissens nach gibt es keine veterinärmedizinischen Untersuchungen bei der Verarbeitung von Weinbergschnecken.